Apple kann sich vor Anzeigen nicht mehr retten

Apple kann sich vor Anzeigen nicht mehr retten ( voice technologies Verfahren schmerzen rde Motorola Kreativität Idee Chance beteiligt bedeuten  )



Der weltberühmte Konzern Apple, der mittlerweile ein Gesamtvermögen von $110 Milliarden besitzt, sieht sich seit jüngster Vergangenheit diversen Anklagen ausgesetzt. Scheinbar wittern mehr und mehr Leute ihre Chance, sich einen Geldanteil zu sichern. Mit ungeahnter Kreativität und großen Ambitionen wird der Konzern verklagt. Bekanntlich sind die USA für ein solches Vorgehen aber auch wie geschaffen. Es kam nicht selten vor, dass wegen kleinen Unzulänglichkeiten immense Summen vor Gericht mit Erfolg geltend gemacht wurden.

Die bereits erwähnte Kreativität legt derzeit auch eine 83-jährige Dame an den Tag, die Apple verklagt, weil sie in einem Store gegen eine dort aufgestellte Glastür gelaufen ist. Sie verlangt für die ihr entstandenen Schmerzen Schadensersatz in Höhe von $1 Million. Ihrer Ansicht nach handelte Apple mit dem Aufstellen der Glastür grob fahrlässig.

Ein anderes Beispiel ist die Klage des Konzerns „FlatWorld Interactives“, der seine Patentrechte durch Apples „Touch-Produkte“ verletzt sieht. Sollte sich dies als wahr herausstellen, so könnte dies weitreichende Folgen für Apples zukünftige Produktpalette haben.

Wiederum ein anderer Konzern mit dem Namen „Potter Voice Technologies“ klagt Apple an, seine Rechte an sprachgesteuerten Computern verletzt zu haben. Die Firma beruft sich darauf, dass die Idee hinter der Technik von ihm stammt.

Sollten sich diese beiden Anschuldigungen als berechtigt herausstellen, so würde dies für Apple bedeuten, dass beide Firmen zukünftig an den erzielten Gewinnen beteiligt werden müssten, da die ursprüngliche Idee nicht bei Apple selbst liegt.

Neben den erwähnten Verfahren gibt es auch diverse andere Prozesse, die gemein haben, dass sie von potentiellen Konkurrenten Apples angestrebt wurden, um mit Hilfe eines Gerichts die marktbeherrschende Stellung des Mega-Konzerns zu schwächen.

Hier sind Samsung und Motorola zu nennen. Samsung war bereits Anfang Februar in Streit mit Apple geraten, als es darum ging zu überprüfen, ob das Samsung Galaxy Tab und das iPad nebeneinander auf dem Markt existieren können oder ob das Samsung-Tablet nicht in Deutschland verkauft werden darf.

Jetzt hingegen beruft sich Samsung darauf, dass Apple acht seiner Patente verletzt. Motorola macht geltend, dass diverse Patente auf Technologien zur Verbesserung der Sprachqualität bei Telefonaten missachtet wurden.

In anderen Verfahren geht es außerdem um Apples Stellung am Markt und die Absprache mit anderen führenden Unternehmen. Des Weiteren wird moniert, dass die Sprachsteuerung „Siri“ nicht richtig funktioniere.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Apple mittlerweile ein so mächtiger Konzern geworden ist, dass zahlreiche Firmen und Privatpersonen ihre Chance darin erblicken, irgendwie an ein Teil des Vermögens heranzukommen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Verfahren Apple in ernsthafte, finanzielle Bedrängnis bringen oder dazu führen, dass es in Zukunft keine hochwertigen Apple-Produkte mehr geben wird.

 

GD Star Rating
loading…

Diskussion · Keine Kommentare

Es gibt keine Antworten to "Apple kann sich vor Anzeigen nicht mehr retten".

Bisher gab es noch keine Reaktionen auf diesen Artikel. Seien Sie der Erste!