Mac und Windows – Virenanfälligkeit im Vergleich


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Im 21. Jahrhundert gehört es zur Tagesordnung, dass quasi jeder Haushalt mittlerweile über einen Rechner mit Internetzugang verfügt. Doch da, wo ein Internetzugang besteht, besteht auch die Möglichkeit Dateien und Inhalte aus dem Web beabsichtigt, aber auch unbeabsichtigt herunterzuladen. Da nicht immer nur geprüfte und schädlingsfreie Dateien zum Download bereit stehen und teilweise sogar Foren, die vBulletin nutzen, über iFrames gefährliche Viren implementiert bekommen, die sich auf den Rechnern der Besucher sogar selbständig installieren können, fragt es sich ob generell Windows gegenüber Macintosh das unsicherere System darstellt.

Zuerst einmal sei gesagt, dass es wesentlich mehr Rechner gibt, die Windows als Betriebssystem installiert haben und nur ein kleiner Bruchteil mit Macintosh Betriebssystem laufen. Daran orientiert sich auch die Verbreitung und die Anzahl von Viren. Es gibt wesentlich mehr potentiell schädliche Inhalte für den Windows Computer als für den Mac. Das liegt daran, dass die Entwickler schädlicher Software wirtschafts- und absatzorientiert denken und deshalb mehr schädliche Inhalte für Windows Rechner programmieren.

Statistiken

Mac: Es gibt kaum Statistiken zu der Anzahl von Mac Viren. Die Anzahl wird sich jedoch auf ca. 30-50 Viren belaufen (Stand:2012)

Windows: Laut bekannter Antivirensoftware Hersteller, beläuft sich die Zahl der Windows Viren auf ca. 1,4 Millionen (Stand: 2009), wobei man dabei fairerweise sagen muss, das sich davon “nur” etwa ein paar hunderttausend im Umlauf befinden.

 

Die Tatsache an sich, dass man häufig von geschädigten Windows-Nutzern hört und nur selten Ähnliches von Macintosh-Nutzern vernommen wird, kann nicht darauf zurückgeführt werden, dass das Macintosh-System an sich sicherer ist. Denn wenn mehr Produkte eines Herstellers verkauft werden als eines anderen Herstellers, so ist es nur logisch, dass sich auch mehr Nutzer des häufiger verkauften Produktes melden, wenn sie mit ihrem Computer ein Problem haben.

Es lässt sich also zwischenzeitlich festhalten, dass auch Apple-Rechner bedroht sind, sie auf Grund ihrer kleineren Verbreitung auf dem Markt weniger mit Angriffen zu kämpfen haben.

Bezüglich der Bestrebungen, die Nutzer stets vor Angriffen zu bewahren, kann Windows ein nicht besonders großer Vorwurf gemacht werden. Windows installiert beim Herunterfahren häufig täglich neue Sicherheitsupdates, um gefundene Lücken im System zu schließen und damit den PC sicherer zu machen. Bei Apple gibt es nur selten Updates, die dazu auch öfter wesentlich spärlicher ausfallen.

Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings, dass der Anwender bei Windows XP mit allen Rechten zur systemumfassenden Installation von Software ausgestattet ist, unter Mac OS hingegen nicht. Selbst wenn es somit bei Macintosh zu einem Virusbefall kommen würde, könnte dieser nicht das ganze System sondern maximal die Daten von einzelnen Benutzern kompromittieren. Unter Windows XP hingegen ist es sogar nicht privilegierten Nutzern möglich Installationen auszuführen, die das gesamte System zerstören können.

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