Pinterest – Rasant wachsendes Bildernetzwerk mit Facebook Charakter


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Pinterest

In den letzten Jahren haben soziale Netzwerke und „social media“ generell ziemliches Interesse gerade bei Jugendlichen geweckt, sodass es nicht verwundert, dass es immer mehr solcher Plattformen gibt. Facebook ist wohl eines der bekanntesten Netzwerke, daneben gibt es auch die VZ-Netzwerke und bspw. Twitter.

Idee

Neu auf dem Markt ist nun Pinterest (abgeleitet von „pin“=anheften und „interest“=Interesse), ebenfalls ein soziales Netzwerk, das virtuelle Pinnwände einsetzt. Hierbei ist es dem User möglich, diese entweder privat oder öffentlich auszugestalten und sich mit Hilfe dieser zu allen möglichen Themen auszutauschen.

Im Gegensatz zu diversen anderen Netzwerken ist Pinterest jedoch ausschließlich auf Englisch nutzbar. Hierzulande ist das neue Netzwerk noch nicht allzu bekannt und eher ein Geheimtipp. In den USA dagegen erfreut sich die Neuschaffung immer mehr Beliebtheit und zählt zu den 50 besten Websites des Jahres 2011. Alleine im Februar dieses Jahres besuchten in den USA 17,8 Millionen Nutzer die Seiten, in Deutschland hingegen nur 268 000 Personen.

Neu an Pinterest ist auch die Idee eines Foto-Netzwerkes, in dem die Mitglieder durch viele verschiedene Fotos und Alben anderer User stöbern können und sich sogar selber eigene Collagen zusammenstellen können. Auch ist es möglich Fotos aus dem gesamten Internet an seine eigene Pinnwand zu heften.

Recht

Dieses Feature stellt allerdings zugleich auch das größte Problem von Pinterest dar, denn generell ist es so, dass Bilder aus dem Netz nicht zur beliebigen Verwendung freigegeben sind und auch etwa Bilder aus der Google-Bildersuche dem Recht am eigenen Bild unterliegen.

Das bedeutet, dass der Ersteller, also meistens der Fotograf, des Lichtbildes selber bestimmen kann, wer mit seinen Bildern genau was macht. Die Tatsache an sich, dass die Bilder über die Google-Bildersuche auffindbar sind, heißt nicht, dass der Urheber sich generell mit einer beliebigen Weiterverwendung des Bildes einverstanden erklärt.

Dennoch ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final geklärt, ob Pinterest sich lediglich in einer rechtlichen Grauzone bewegt (was soviel bedeutet wie: fließender Übergang von Gesetzeskonformität zu Rechtswidrigkeit), oder ob es tatsächlich gegen geltendes deutsches Recht verstößt und unzulässig ist. Jedenfalls kommen einige Juristen Deutschlands zu dem Fazit, dass Pinterest  zu Verstößen gegen das Urheberrecht geradezu verleitet und auch schon stattgefunden haben. Von einer Abmahnwelle, wie diese zur Zeit in Verbindung mit der Schließung von Megaupload im Gange ist, gegen Experten jedoch nicht aus.

Fazit

So bleibt festzuhalten, dass erst die Zukunft zeigen wird, ob Pinterest sich ausweiten und mit den großen Namen der Branche, also mit Facebook und Co., ernsthaft konkurrieren kann. Das Konzept selbst hat Potential und trifft den Nerv der Zeit.

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