Spielevorstellung Splinter Cell: Conviction

Der alte Sam Fisher ist Tod. Der neue geboren.

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Allein diese zwei Sätze geben enorm viel Potenzial für die Story. Nach dem Splinter Cell Double Agent mehr oder weniger nicht ganz so toll war haben die Französischen Entwickeler es diesmal geschafft, Actionszenen und Stealth-Elemente so zu verknüpfen, dass eine packende Story enstanden ist. Wer die vorrigen Teile der Splinter Cell Reihe kennt, kennt Sam Fisher als einen lautlosen Killer,der in seinem mit Hightech Elementen vollgepackten Wunderanzug durch Regierungsgebäude schleicht und jegliche Art von Spionagetechnik anwendet. In Conviction ist das nicht mehr der Fall. Sam Fischer wird zum Killer, der ohne Auftrag und ohne Geheimdienst sein Ding durchzieht.

Ein unglaublich schönes und begeisternes Feature ist, das einzelne Sequenzen von Fishers Leben in den einzelnen Level zum Beispiel auf Wänden abgebildet werden und lässt so den Spieler so aktiv am Leben des Sam Fisher teilhaben. Dagegen ist die deutsche Synchronisation ziemlich was für die Mülltonne.


Die Sprecher passen unangefechtet zu den Roller im Spiel aber ist die Lippensynchronisation nicht ansatzweise gut gelungen und nervt beim ansehen der Sequenzen schon ungemein. Schade ist das bei Conviction einige Elemente verloren gegangen sind, die der Mission ihre “Würze” geben. So ist es nicht mehr möglich Leichen zu verstecken oder Feinde durch Steinwurf oder ähnlichem anzulocken. Da bleibt einem nur noch übrig zuzuhören wenn ein Gegner die Leiche des gerade umgebrachten Feindes findet. Die SlowMo Tötungen von Sam sind sehr viel brutaler geworden, eine Folge des “Brutalo Trends”. Ebendfalls, ich sage es einfach, schlecht umgesetzt wurde, dass sich das gesamte Spiel zu einem Schwarz Weiss Film verwandelt wenn man schleicht und nicht im Blickfeld eines Feindes ist. Leider sieht man wichtige Details nicht mehr und erkennt auch nicht die nächste Deckung. Ist es nun ein breiter Schrank, der uns echte Deckung schafft oder nur ein kleiner Tisch hinter dem man sich kaum verstecken kann? Das sind Fragen, die einem in solchen Situationen beschäftigen. Allgemein ist das Spiel wahrscheinlich eine Entäuschung für alle Splinter Cell Fans der ersten Stunde. Für Neueinsteiger aber garantiert ein Kauf wert.

Conviction gibt es für ab rund 50 Euro in Online Versandhäusern.


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